Der Aufkleber kommt – Setzen Sie ein Zeichen für die Initiative C-Kennzeichen

Das C-Kennzeichen ist ein Wunsch vieler Reisemobilfahrer. Gerade in dieser Zeit, wo die Politik alle Dieselfahrer durch eine völlig unklare Linie im Regen stehen lässt, ist unser Slogan “Freie Fahrt für Freizeitfahrzeuge” richtig und wichtig. Lassen wir uns unser liebstes Hobby nicht durch überzogene und ungerechte Regelungen kaputt machen.

Nun kommt der passende Aufkleber dazu. Damit können Sie klar und deutlich zeigen, welche Meinung Sie vertreten. Und: Sie können wirksam auf das C-Kennzeichen aufmerksam machen und Dritte über die Initiative informieren.

In wenigen Tagen können Sie den Aufkleber hier auf der Seite bestellen!

Geben Sie ein klares Statement ab!

Und so sieht der Aufkleber aus. In Postkartengröße. In bester Druckqualität.

Lichtecht, wasserfest, leicht wieder ablösbar.

Der Aufkleber für unsere Initiative. In bester Druckqualität. Lichtecht, wasserfest, leicht ablösbar. Geben Sie ein Statement ab. (Grafik: (c) tom)
Der Aufkleber für unsere Initiative. In bester Druckqualität. Lichtecht, wasserfest, leicht ablösbar. Geben Sie ein Statement ab. (Grafik: (c) tom)

Aufkleber DIN A6 (14,8 cm x 10,5 cm) – Postkartengröße
Outdoor: 90µ Haftfolie weiß mit Hochglanz-UV-Lack (witterungsbeständig)
4/0 farbig (einseitig bedruckt)
Endformat: 14,8 cm x 10,5 cm (B x H)
Farben können am Monitor von den echten Farben auf dem Aufkleber abweichen.

Pinwand

Auf unserer Petitionsplattform tauschen sich die Befürworter und Gegner des C-Kennzeichen rege aus.
Das finden wir gut! Wir sammeln hier auf der Pinwand einige Argumente auf einen Blick.

Das sagen Personen, die aktiv geworden sind und abgestimmt haben. Viele Meinungen teilen wir voll und ganz. (Grafik: tom)
Das sagen Personen, die aktiv geworden sind und abgestimmt haben. Viele Meinungen teilen wir voll und ganz. (Grafik: tom)

Antworten der Bundestagsabgeordneten (MdB)

Viele Mitglieder aus unserer Facebook-Gruppe “C-Kennzeichen – Camper helfen sich” und auch Leser dieser Webseite haben sich mit unserem Musterbrief an ihren im Wahlkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten gewendet. Die Antworten der Abgeordneten werden hier nun der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Vom typischen Politiker-Bla-Bla bis hin zur konkreten Unterstützung der Initiative ist alles dabei.
Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:

 CDU/CSU – Antworten

Michaela Noll (CDU/CSU)

Sehr geehrter Herr XYZ,

ich danke für Ihre Anfrage vom 24. April 2018 mit Ihrer Bitte, mich zur Einführung von C-Autokennzeichen zu äußern.

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verlangt keine generelle und bundesweite Einführung von Fahrverboten. Es hat ausschließlich Auswirkung auf die Städte, in denen die Luftqualitätsgrenzwerte derzeit nicht eingehalten werden. Dort, wo Verbote potentiell verhängt werden könnten, gelten deutliche Einschränkungen. Solche müssen laut Richterspruch verhältnismäßig ausgestaltet werden. Die Umsetzung des Urteils insgesamt verlangt Augenmaß. Die Halter der 15 Millionen Dieselfahrzeuge in Deutschland dürfen nicht die alleinige Verantwortung für die Lösung des Problems tragen. Generelle Fahrverbote und die Einführung einer blauen Plakette lehnen wir ab, die Einführung eines C-Kennzeichens ist daher nicht erforderlich.

Die Städte Düsseldorf und Stuttgart, um die es in dem Urteil maßgeblich ging, sind laut BVerwG angehalten, ihre Luftreinhaltepläne auf Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Das Urteil sieht hierfür Übergangsfristen vor. Wir müssen die Kommunen jetzt gezielt und individuell unter Berücksichtigung der jeweiligen Gegebenheiten vor Ort unterstützen, um die Luftreinhaltung zu gewährleisten. Auch müssen wir die laut Urteil möglichen Ausnahmeregelungen für Handwerker intensiv nutzen, um Schaden von unserem Mittelstand abzuwenden. Insgesamt gilt es, die Automobilindustrie aktiv in die weitere Lösung einzubeziehen.

Für die Reinhaltung der Luft wurde bereits einiges getan. Als Sofortmaßnahme ist vereinbart, dass die Automobilindustrie 5,3 Millionen der aktuell in Deutschland zugelassenen Diesel-Pkw in den Schadstoffklassen Euro 5 und 6 optimieren wird. Damit soll eine Reduktion der Stickoxide um 25-30 % bis zum Jahresende 2018 erreicht werden. Die Kosten hierfür werden die Hersteller tragen.

Mit dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ der Bundesregierung werden weitere Maßnahmen im Umfang von 1 Milliarde Euro ergriffen. Darunter 393 Millionen Euro für Maßnahmen zur Elektrifizierung des Verkehrs, 107 Millionen Euro für die Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV und 500 Millionen Euro für Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme.

Die in der Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen zeigen bereits Wirkung. Von den 90 Kommunen, in denen die Grenzwerte in 2016 noch überschritten wurden, haben im vergangenen Jahr 10 den Grenzwert wieder sicher eingehalten. Weiteren 15 Städten scheint es nach vorläufigen Zahlen ebenfalls gelungen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Noll

Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU/CSU)

Sehr geehrter Herr XYZ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema C-Kennzeichen. Dazu kann ich Ihnen folgendes mitteilen:
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verlangt keine generelle und bundesweite Einführung von Fahrverboten. Es hat ausschließlich Auswirkung auf die Städte, in denen die Luftqualitätsgrenzwerte derzeit nicht eingehalten werden. Dort wo Verbote potentiell verhängt werden könnten, gelten deutliche Einschränkungen. Solche müssen laut Richterspruch verhaltnismäßig ausgestaltet werden. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge sind nur dann zulässig, wenn sie sich als einzig geeignete Maßnahme erweisen, eine nicht unbedenkliche Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte zu vermeiden.
Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzen wir uns mit Nachdruck für alle Maßnahmen ein, die die Einhaltung der Grenzwerte ohne Fahrverbote ermöglichen.

Für die Reinhaltung der Luft wurden bereits geeignete Mannahmen ergriffen. Als Sofortmaßnahme ist vereinbart worden, dass die Automobilindustrie 5,3 Millionen der aktuell in Deutschland zugelassenen Diesel-Pkw in den Schadstoffklassen Euro 5 und 6 optimieren wird. Inzwischen ist der verpflichtende Rückruf von 2,46 Millionen VW- Fahrzeugen nahezu abgeschlossen. Auch bei den Softwareupdates wurden bereits große Fortschritte erzielt. Die Kosten hierfür tragen die Hersteller. Mit dem “Sofortprogramm Saubere Luft” der Bundesregierung werden weitere Maßnahmen im Umfang von 1 Milliarde Euro ergriffen. Darunter 393 Millionen Euro für Maßnahmen zur
Elektrifizierung des Verkehrs, 107 Millionen Euro für die Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV und 500 Millionen Euro für MaBnehmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme.

Sollten dennoch in einigen hochbelasteten Innenstädten begrenzte Fahrverbote für bestimmte Diesel-Fahrzeuge angeordnet werden, betrifft dies in erster Linie Anwohner, Berufspendler und Handwerksbetriebe vor Ort. Wohnmobile, die in der Regel nicht am innerstädtischen Verkehr teilnehmen, sondern auf Camping-Urlaube und Reisen in den ländlichen Raum ausgelegt sind, sind nicht in vergleichbarer Weise von Fahrverboten und daraus folgender Wertminderung betroffen. Wenn trotz aller Anstrengungen einzelne Innenstädte oder auch nur einzelne Straßenzüge nur noch beschränkt befahren werden können, den Menschen damit Umwege oder der Umstieg auf ÖPNV/Park and Ride zugemutet würde, sehe ich allerdings keinen plausiblen Grund, gerade Wohnmobile zu privilegieren. Aus diesem Grund besteht auch nicht die Notwendigkeit ein sog. “C- Kennzeichen für Wohnmobile” einzuführen.

Freundliche Grüße

Elisabeth Winkelmeier-Becker

Markus Grübel (CDU/CSU)

Sehr geehrter Herr XYZ,
vielen Dank für Ihre Nachricht bzw. für den weitergeleiteten Musterbrief zum Thema Dieselfahrverbot/C-Kennzeichen.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die CDU/CSU pauschale, bundesweite Fahrverbote sowie die Einführung von Plaketten ablehnt. Die Union sieht darin kein adäquates Mittel, um die Luftqualität entscheidend zu optimieren. Vielmehr müssen die bereits auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur Luftreinhaltung konsequent fortgeführt werden. In diesem Zusammenhang verweise ich unter anderem auf das Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020“, in dem Maßnahmen im Umfang von einer Milliarde Euro enthalten sind.
Darunter 393 Millionen Euro für Maßnahmen zur Elektrifizierung des Verkehrs, 107 Millionen Euro für die Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV und 500 Millionen Euro für Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme.
Die Frage nach Einführung eines gesonderten C-Kennzeichens stellt sich demnach nicht.

Freundliche Grüße

Markus Grübel

Peter Beyer (CDU)

Sehr geehrter Herr XYZ,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 13. März 2018 über das Kontaktformular des Deutschen Bundestages. Sie haben mich um eine Stellungnahme zum Thema „Fahrverbote und C-Kennzeichnung“ gebeten.

Die Unionsfraktion lehnt generelle Fahrverbote ab, so dass sich die Frage nach einer gesonderten aufwendigen Kennzeichnung in der von Ihnen vorgeschlagenen Weise nicht stellt. Gerade Ihr berechtigtes Anliegen zeigt, dass generelle Fahrverbote in betroffenen Städten auch aufgrund der dann zu definierenden Ausnahmefälle kein geeignetes Instrument für die Verbesserung der Luft in den Städten ist. Vielmehr werden bestehende Programme wie das milliardenschwere „Sofortprogramm saubere Luft” und das Maßnahmenbündel im Koalitionsvertrag zur raschen Einhaltbarkeit der europarechtlichen Vorgaben für die Luftreinhaltung und damit zu sauberer Luft in allen unseren Städten beitragen.

Im Übrigen verweist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) auf die Verhältnismäßigkeit von Fahrverboten, so dass wir davon auszugehen, dass es allenfalls örtlich begrenzte Streckenverbote in Städten geben kann, wie sie auch heute von den Kommunen angeordnet werden können.

Das Urteil des BVerwG verlangt keine generelle und bundesweite Einführung von Fahrverboten. Es hat ausschließlich Auswirkung auf die Städte, in denen die Luftqualitätsgrenzwerte derzeit nicht eingehalten werden. Dort, wo Verbote potentiell verhängt werden könnten, gelten deutliche Einschränkungen. Solche müssen laut Richterspruch verhältnismäßig ausgestaltet werden. Die Umsetzung des Urteils insgesamt verlangt Augenmaß. Die Halter der 15 Millionen Dieselfahrzeuge in Deutschland dürfen nicht die alleinige Verantwortung für die Lösung des Problems tragen. Generelle Fahrverbote und die Einführung einer blauen Plakette lehne ich daher ab.

Die Städte Düsseldorf und Stuttgart, um die es in dem Urteil maßgeblich ging, sind laut BVerwG angehalten, ihre Luftreinhaltepläne auf Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Das Urteil sieht hierfür Übergangsfristen vor. Wir müssen die Kommunen jetzt gezielt und individuell unter Berücksichtigung der jeweiligen Gegebenheiten vor Ort unterstützen, um die Luftreinhaltung zu gewährleisten. Auch müssen wir die laut Urteil mögliche Ausnahmeregelung für Handwerker intensiv nutzen, um Schaden von unserem Mittelstand abzuwenden. Insgesamt gilt es, die Automobilindustrie aktiv in die weitere Lösung einzubeziehen.

Für die Reinhaltung der Luft wurde bereits einiges getan. Als Sofortmaßnahme ist vereinbart, dass die Automobilindustrie 5,3 Millionen der aktuell in Deutschland zugelassenen Diesel-Pkw in den Schadstoffklassen Euro 5 und 6 optimieren wird. Damit soll eine Reduktion der Stickoxide um 25-30 % bis zum Jahresende 2018 erreicht werden. Die Kosten hierfür werden die Hersteller tragen.

Mit dem bereits von mir erwähnten „Sofortprogramm Saubere Luft“ der Bundesregierung werden weitere Maßnahmen im Umfang von 1 Milliarde Euro ergriffen. Darunter 393 Millionen Euro für Maßnahmen zur Elektrifizierung des Verkehrs, 107 Millionen Euro für die Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV und 500 Millionen Euro für Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme.

Die in der Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen zeigen bereits Wirkung. Von den 90 Kommunen, in denen die Grenzwerte in 2016 noch überschritten wurden, haben im vergangenen Jahr 10 den Grenzwert wieder sicher eingehalten. Weiteren 15 Städten scheint es nach vorläufigen Zahlen ebenfalls gelungen zu sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort dienlich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Beyer

Dr. Andreas Lenz (CDU)

Sehr geehrter Herr XYZ,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich stimme mit Ihnen überein, dass pauschale Dieselfahrverbote keine Lösung darstellen. Bei Neuwagen gelten ohnehin sehr strenge Richtlinien gelten (EURO6-Norm).

Darüber hinaus gibt es natürlich den Anspruch Updates bei Bestandsfahrzeugen durchzuführen.Das Ziel ist der Rückgang der Schadstoffe, dabei sind wir auf einem richtigen Weg, wie auch aus der angehängten Grafik ersichtlich ist:

(Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/stickstoffoxid-emissionen#textpart-1)

Freundliche Grüße

Andreas Lenz
_____________


 FDP – Antworten

Michael Georg Link (FDP)

Sehr geehrter Herr XYZ,
haben Sie vielen Dank für Ihre Email vom 14. März 2018.

Für die FDP Bundestagsfraktion kommen Fahrverbote, auch wenn sie nur temporär und streckenbezogen sind, einer kalten Enteignung der Eigentümer von Dieselfahrzeugen nahe. Jahrelang hat die Politik die Bürger zum Kauf dieser Fahrzeuge ermutigt, da diese aufgrund ihres effizienteren Kraftstoffeinsatzes weniger CO2 ausstoßen. Nachdem klargeworden ist, dass diese Fahrzeuge erheblich zur Überschreitung der europaweit geltenden NOx-Grenzwerte im Straßenverkehr beitragen, sieht es nun so aus, als ließe die Bundesregierung die Bürger im Stich. Dabei hätte die Bundesregierung schon längst anderweitig handeln können, denn die Grenzwerte zur Luftreinhaltung sind nicht über Nacht vom Himmel gefallen. Sie wurden von der EU bereits 2008 auf einem sehr anspruchsvollen Niveau festgesetzt und sind seit 2010 verbindlich (Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG). Eine realitätsbezogene Abstimmung mit der gesetzlichen Festlegung der zulässigen Fahrzeugemissionen erfolgte dabei nicht. Es war nicht nur den Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, sondern auch der Bundesregierung seit langem bekannt, dass die auf dem Prüfstand gemessenen Fahrzeugemissionen in realen Fahrsituationen nicht eingehalten wurden. Schon damals zeichnete sich ab, dass die Einhaltung der Grenzwerte an einigen straßennahen Messstationen nicht eingehalten würde.

Jedoch wurden kommunale Maßnahmen der Luftreinhaltung nur sehr zögerlich angegangen. Deshalb verlangen jetzt die Verwaltungsgerichte Diesel-Fahrverbote als Sofortmaßnahme gegen NO2-Grenzwertüberschreitungen. Die Antworten der Großen Koalition muten wie Verzweiflungstaten an, wie der kostenlose ÖPNV, ohne Absprache mit den betroffenen Kommunen und dazu noch in Städten, die akut vom Problem der Luftreinhaltung gar nicht betroffen sind.

Aber auch die Automobilindustrie muss sich ihrer Verantwortung stellen. Dort, wo Verbraucher mit Vorsatz getäuscht wurden, müssen die Automobilhersteller auf eigene Kosten den Schaden beheben. Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit. Hervorzuheben ist allerdings, dass sich die Luftreinheit in unseren Städten in den letzten drei Jahrzehnten um ein Vielfaches verbessert hat. So sind die Stickstoffoxid-Emissionen zwischen 1990 und 2015 um fast 60 Prozent zurückgegangen und auch die Feinstaubemissionen sind stark gesunken. Zudem wird die stetige Erneuerung der Fahrzeugflotten durch den normalen Neukauf von modernen Fahrzeugen weiter dafür sorgen, dass die Grenzwerte zukünftig eingehalten werden. Dennoch sind wir gefordert, uns auch weiterhin Gedanken zu machen, wie wir die gute Luftqualität erhalten und auch weiter verbessern können. Dieses muss aber immer mit Augenmaß geschehen.

SPD und Union haben weder ein Konzept, noch haben sie offenbar davor Skrupel, Fahrverbote zum Schaden von Millionen von Dieselfahrern zu ermöglichen. Fahrverbote würden vor allem kleine Betriebe und Berufspendler treffen, die sich keinen schnellen Umstieg auf neuere Modelle leisten können und sind deswegen abzulehnen. Unser Land braucht Technologie-Offenheit und Innovationen. Die digitale Vernetzung steckt noch in den Kinderschuhen, weil jahrelang nicht gehandelt wurde. Es müssen gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, um innovative und nachhaltige Mobilitätsformen, wie Sammelfahrten oder intelligente Verkehrs- und Parkleitsysteme vor allem in Großstädten zu ermöglichen. Darüber hinaus brauchen wir eine intelligente Verkehrsssteuerung.

Persönlich bin ich für die Einführung von C-Kennzeichen für Wohnmobile. Dafür spricht nicht zuletzt die geringe jährliche Fahrleistung dieser Fahrzeuge. Nur so kann dem drohenden Wertverlust etwas entgegen gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Georg Link MdB

Sandra Weeser (FDP) und Oliver Luksic (FDP)

Sehr geehrter Herr XYZ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht, auf die ich gerne antworten möchte.

Ich habe mich zum Thema C-Kennzeichen und Ihrem Anliegen mit meinem Kollegen Oliver Luksic,
dem verkehrspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, besprochen.
An Ihrer Situation lässt sich beispielhaft erkennen, wie wenig durchdacht die Ideen einer blauen Plakette
oder Fahrverbote sind und wie sehr man damit einzelnen Personengruppen Schaden zufügt.
Wir sind weiterhin der festen Überzeugung, dass Fahrverbote unverhältnismäßig sind und
einen nicht akzeptablen Eingriff in Eigentumsrechte der Bürger darstellen.
Sollte es jedoch zu Fahrverboten oder einer Plakette kommen,
muss sich die Bundesregierung mit Ausnahmeregelungen für einige Fahrzeuge auseinandersetzen.
Rettungsfahrzeuge, Behindertentransporte etc. müssen weiterhin ohne Einschränkungen auf allen Straßen
verkehren dürfen. Zu dieser Gruppe zähle ich auch Wohnmobile.
Die Freien Demokraten haben hohe Sympathie für die Initiative C-Kennzeichen,
wie auch schon damals für das H-Kennzeichen, dessen Hauptbefürworter wir waren.
Wir wollen Fahrverbote auch für Wohnmobile verhindern, da dies katastrophale Auswirkungen für Beschäftigte
als auch Besitzer hätte. Mit einem Markt von rund 100.000 Beschäftigten, einem Umsatz von 23,3 Milliarden Euro
und vor dem Hintergrund hoher Steuerzahlungen halten wir es für unverantwortlich,
durch Fahrverbote der Caravaning-Industrie die Existenzgrundlage zu erschweren und
einen Verlust an Lebensqualität der Eigentümer von Wohnmobilen hinzunehmen.
Denn mit einem sehr hohen statistischen Durchschnittsalter fallen diese komplett aus dem gängigen
Fahrzeugzyklus heraus und können nicht ohne Weiteres ersetzt werden, zumal viele Wohnmobilbesitzer
sich ihren Traum nur mit einem Darlehen oder Leasing finanzieren konnten.
Außerdem ist durch ein Verbot keine nennenswerte Verbesserung der Luftqualität in deutschen Städten
zu erwarten, da Wohnmobile vergleichsweise eine relativ geringe Fahrleistung haben.
Wir werden mögliche Ausnahmeregelungen thematisieren und können Ihnen versichern, dass wir uns auch
weiterhin gegen Fahrverbote jeglicher Art wehren werden.

Gerne würde auch Herr Luksic als verkehrspolitischer Experte mit Ihnen in Kontakt treten.
Für weitere Unterstützung können Sie sich gerne unter oliver.luksic@bundestag.de bei ihm melden.

Mit den besten Grüßen…
Sandra Weeser


 SPD – Antworten

Doris Barnett (SPD)

Sehr geehrter Herr XYZ,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 20.3.2018, mit der Sie sich für Ausnahmeregelungen für Wohnmobile (“Aktion C-Kennzeichen”) einsetzen.

Nach aktuellen Prognosen werden viele Städte durch große Anstrengungen bis 2020 die vereinbarten Grenzwerte einhalten können. Die Vermeidung von Fahrverboten ist schließlich von hohem Interesse für alle betroffenen Städte. Zu spüren bekäme das dann auch der öffentliche Personennahverkehr – die Busse dürften z.T. nicht mehr fahren! Deshalb werden große Anstrengungen unternommen, Fahrverbote zu vermeiden, nicht zuletzt, um das Vertrauen in die Kompetenz der deutschen Fahrzeugbauer aufrecht zu erhalten. Allerdings muss sich die Industrie dieses Vertrauen durch aktives Zutun verdienen.

Einfahrbeschränkungen sollten also vermieden werden. Wo dies nicht gelingt, muss das Einfuhrverbot in seinem Umfang auf das notwendigste Maß reduziert werden, bis andere Maßnahmen aus dem Aktionsbündel greifen. Ziel muss es sein, dass die Verbote schrittweise wieder zurückgenommen werden können. Einfahrbeschränkungen stellen also nur das letzte Mittel dar (ultima ratio). Sie müssen technologieneutral sein (also nicht Diesel gegen Benziner), orientiert an EURO-Normen, mit verhältnismäßiger Übergangsfrist und vor allem: bundesweit einheitlich.

Solange es noch keine Fahrverbote gibt, kann es aber auch keine Ausnahmeregelungen (C-Kennzeichen) geben. Zudem, und das wissen Sie sicherlich selbst auch, sind Feinstaub und NOx aus Reisemobilen genauso schädlich, wie die aus LKW oder PKW; eine generelle Ausnahmegenehmigung für Reisemobile ist deshalb aus fachlicher Sicht nicht sinnvoll und würde zudem Ausnahmetatbestände schaffen, die andere Verkehrsteilnehmer ebenfalls für sich in Anspruch nehmen wollen würden (Lieferservice etc.).

Auch wenn ich mit dem Vorgesagten Ihre Auffassung nicht nachvollziehe, hoffe ich trotzdem, dass Sie auch meinen Standpunkt verstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Doris Barnett


 AfD – Antworten

bisher liegen noch keine Antworten vor


 Grüne – Antworten

bisher liegen noch keine Antworten vor

Schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten

Haben Sie keine Lust mehr sich jeden Unsinn gefallen zu lassen?
Sollen nicht wieder die falschen Leute für eine verkorkste Umweltpolitik zahlen?
Möchten Sie wissen, wie Ihr persönlicher Bundestagsabgeordneter die Sache C-Kennzeichen sieht?


So funktioniert es:

Laden Sie das Word-Dokument hier herunter!
Tragen Sie Ihre Anschrift ein und senden Sie es per Kontaktformular an Ihre/n Bundestagsabgeordnete/n

Den zuständigen Bundestagsabgeordneten/die Bundestagsabgeordnete finden Sie auf dieser Seite heraus:
https://www.bundestag.de/abgeordnete/

Auf der Webseite des Deutschen Bundestags finden sie den Namen und die Kontaktdaten ihres/r Bundestagsabgeordenete/n. (Foto: screenshot Dt. Bundestag)
Auf der Webseite des Deutschen Bundestags finden sie den Namen und die Kontaktdaten ihres/r Bundestagsabgeordenete/n. (Foto: screenshot Dt. Bundestag)

Wir haben das Anschreiben extra als Word-Dokument gestaltet, damit Sie auch Ihre eigenen Argumente hineinschreiben können. Denken Sie bitte daran: Sie versenden das Schreiben in Ihrem eigenen Namen.
Bleiben Sie bitte stets sachlich und höflich!
Danke!

Wenn Sie eine Antwort erhalten, senden Sie diese bitte an info@c-kennzeichen.de

Das Anschreiben einfach mit der Funktion"Kopieren & Einfügen" in das Kontaktformular des Dt. Bundestages einfügen und dann absenden. In den Formularfeldern noch die eigene E-Mail-Adresse eintragen, dann erhält man sicher Rückmeldungen. (Foto: screenshot/tom)
Das Anschreiben einfach mit der Funktion”Kopieren & Einfügen” in das Kontaktformular des Dt. Bundestages einfügen und dann absenden. In den Formularfeldern noch die eigene E-Mail-Adresse eintragen, dann erhält man sicher Rückmeldungen. (Foto: screenshot/tom)

Wollen Sie, das Ihre Meinung endlich Gehör findet?

Die Diskussionen der letzte Jahrzehnte im Umweltschutz – speziell aber im Bereich des Verkehrswesen – zeigen uns, dass am Ende immer der kleine Endverbraucher die Zeche zahlt, die ihm von anderen eingebrockt wird. Aktuell geht es um die Frage, wie man Anwohner vor schlechter Luft in besonders gefährdeten Gebieten schützen kann. Ein Anliegen, dass wir voll und ganz unterstützen!
Allerdings sehen wir mit großer Sorge, wie sich die immer wieder selben Gruppen mit den immer wieder selben Argumenten für Lösungen aussprechen, die insbesondere eines sind, nämlich:
Bürokratisch! Ungerecht! Teuer!

Politischer Aktionismus pur!
So ist zum Beispiel die Zupflasterung der Innenstädte mit Umweltzonen-Beschilderungen ein Mega-Flop. Die Einrichtung und Genehmigung durch die einzelnen Kommunen war teuer und im Ergebnis praktisch sinnfrei.
Infos: Zur Sinnhaftigkeit von Umweltzonen (Informationen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB)
Infos: Helmholtz-Gesellschaft spricht von Erfolg Lesen Sie dort auf der Seite auch die Kommentare und stellen Sie sich die Frage, ob 30 Prozent Senkung nicht mit anderen, deutlich milderen Mittel erreichbar sind.

Sagen Sie Ihrem Abgeordneten die Meinung!


Wir sind viele. Wir sind für das C-Kennzeichen. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns. (Foto: Montage/tom)
Wir sind viele. Wir sind für das C-Kennzeichen. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns. (Foto: Montage/tom)

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:
Thomas Schmies
handelnd unter der Einzelfirma
Die kleine Fabrik
Werner-Buschmann-Strasse 1
42553 Velbert
Email: info@diekleinefabrik.de
Mobil: ++49 (0) 1 76 – 444 10 888
Festnetz: ++49 (0) 22 23 – 914 88 66
Internet: www.diekleinefabrik.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz:
USt-IdNr.: DE231153472

Chefredaktion und verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Claus-Detlev Bues
Fasanenweg 16
38667 Bad Harzburg


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Beachten Sie auch die Datenschutzerklärung.

Sponsoren

Das Thema C-Kennzeichen betrifft viele Gruppen im Bereich der mobilen Freizeit. Und die Initiative benötigt ganz sicher einen langen Atem. Daher freuen wir uns, wenn sich Partner finden, welche die Arbeit honorieren und unterstützen.

Wir bieten die Expertise von langjährig und gut in der Branche vernetzten Profis, die für eine hohe Sichtbarkeit des Themas und des Sponsors sorgen.
Das Thema schlägt sehr hohe Wellen auf unseren Kanälen.

So haben wir über 17.000 Zugriffe auf unseren Facebook-Kanal innerhalb von 72 Stunden! Die Unterschriftenliste füllt sich im Minutentakt und umfasst derzeit über 3.600 Personen!

Wir können mit dem Weltrekord-Konvoi im September 2018 einen Partner anbieten, der häufig in Funk und Fernsehen zu sehen ist. Somit erhält unser Sponsor eine hohe Reichweite in der signifikant richtigen Zielgruppe der Wohnmobilisten und Freunde der mobilen Freizeit.

Zudem konnte mit dem Deutschen Caravaning Institut (D.C.I.) ein starker Medienpartner gewonnen werden, der für redaktionell-journalistisch hochwertige Leistungen steht.

Mit Peter Hirtschulz steht dem Konvoi und der Initiative C-Kennzeichen ein versierter Kenner der Branche zur Verfügung. Unser Presseverteiler ist zudem umfassend und international.

Die Initiative C-Kennzeichen steht im engen Austausch mit Politikern des Deutschen Bundestages, insbesondere aus dem Verkehrsministerium. Mit Alois Gerig (MdB) konnte ein engagierter Verfechter für die Sache gewonnen werden.

Ein starkes Team erwartet Sie!

Das Team

Die Initiative für das C-Kennzeichen wird durch das erfahrene und schlagkräftige Team der Experten des Deutschen Caravaning Institut, sowie den Machern des Weltrekord-Konvoi aus Walldürn gefördert. Alle Beteiligten bringen Ihre langjährigen Kenntnisse in das Projekt ein.

Zum Team gehören:

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I – Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist. Weitere Informationen unter: www.caravaning-institut.de

 

Dieter Goldschmitt ist ein bekannter Unternehmer aus der Caravaning-Branche. Rund 34 Jahre war er Inhaber des gleichnamigen Unternehmens “Goldschmitt techmobil GmbH”, welches er  im Jahr 2013 an die Hymer-Gruppe veräußert hat. Goldschmitt techmobil ist  einer der führenden europäischen Hersteller von Fahrwerkstechnik für Reisemobile, Transporter sowie Ambulanz-, Industrie- und Sonderfahrzeuge. Aktuell nutzt Dieter Goldschmitt seine langjährigen Branchenkontakte, um sein neuestes Projekt, das Restaurant “Goldschmitts” zum Veranstaltungs-Mittelpunkt für Wohnmobilisten in Deutschland auszubauen. Weitere Informationen unter: www.goldschmitts.de

 

Peter Hirtschulz gehört zu der Generation der Öffentlichkeitsarbeiter, die Presse- und PR von „der Pike auf“ gelernt haben. Mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sprechen im wahrsten Sinne des Wortes eine deutliche Sprache. Dabei kennt er die Bedingungen und Voraussetzungen für erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit „von beiden Seiten des Schreibtisches“. Er ist bestens in der Camping- und Caravaningbranche vernetzt und ist für verschiedene Hersteller als Pressesprecher und Medienagent tätig. Weitere Informationen unter: www.hirtschulz.de

 

Thomas Schmies arbeitet seit über 20 Jahren als selbständiger Unternehmensberater in seiner Firma “Die kleine Fabrik”. Er ist dort für seine Klienten in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften tätig. Zudem betreut er langjährig den Themenschwerpunkt digitale Transformation. Er kennt sich sehr gut in den Bereichen CMS, Programmierung und SEO aus. Zum Umfeld Camping und Caravaning ist er durch seine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caravaning Institut (D.C.I.) gelangt. Für das D.C.I. koordiniert er die gesamten Online-Aktivitäten, sowie die Bereiche Marketing und Vertrieb. Weitere Informationen unter: www.caravaning-institut.de und www.diekleinefabrik.de

Mitmachen

Unterzeichnen Sie hier die Initiative C-Kennzeichen!
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Die Datenschutzerklärung für das Umfrage-Tool openpetition finden Sie hier!

Mitteilungen

Die Initiative C-Kennzeichen wird weit über den engen Kern der Wohnmobilisten hinaus diskutiert. In zahlreichen Pressemitteilungen und Veröffentlichungen wird die Öffentlichkeit über den Sachstand informiert.

Das schreiben andere über die Initiative “C-Kennzeichen”.
Außerdem stehen hier weitere Meldungen zu unserem Thema.


Meldung: GEBRAUCHTWAGENMARKT: Dieselkrise im Autohandel spitzt sich zu

 

Meldung: Erste Anzeichen für Regelungs-Wahnsinn: Chefin des Umweltbundesamt schlägt zwei blaue Plaketen vor – Kollege widerspricht vehement

 

Meldung: Diesel-Fahrverbote? Reaktionen auf das Urteil des BVerwG Leipzig

 

Meldung: https://www.reisemobil-union.de/home/artikel/initiative-c-kennzeichen-gestartet/

 

Meldung: http://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/22058264_Eigenes-Kennzeichen-soll-Wertverlust-bei-Wohnmobilen-mindern.html

 

Meldung: http://www.motorhomefulltime.com/news/campaign-special-registrations-rvs

 

Meldung: https://caravaning-institut.de/jetzt-gehts-looos-initiative-fuer-c-kennzeichen-laeuft/

 

Meldung: Dieter Goldschmitt im Gespräch

Die Ziele

Positionspapier der Initiative C-Kennzeichen
Ersteller: Womo-Konvoi und Deutsches Caravaning Institut

Gegenstand der Initiative:

Einführung eines neuen Kfz-Kennzeichen: „C-Kennzeichen“ für Wohnmobile und Kastenwagen/Busse/Lkw mit serienmäßigem Camper-Aufbau und der Diesel-Abgasnorm EURO 4, EURO 5 sowie EURO 6 mit vergleichbaren Merkmalen eines H-Kennzeichen. Ob Fahrzeuge der Euro-Norm 3 ebenfalls unterstützt werden können, ist in der technischen Diskussion.

Merkmale:

Befreiung von Fahrverboten durch erhöhte Emissionswerte
Freie Fahrt durch Umweltzonen
Einfrieren des gültigen Kfz-Steuersatzes mit Stand 2017

Begründung:

Der Caravaning Bereich ist ein boomender Markt mit mehr als 95.000 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von 23,3 Milliarden Euro und einem Steuereffekt von 4,4 Milliarden Euro (Quelle: CIVD).
Wohnmobile und Kastenwagen/Busse/Lkw mit serienmäßigen Camper-Aufbau, nachfolgend Wohnmobile genannt, haben den größten Anteil an diesem Markt.
Ein Wohnmobil wird überwiegend in der Freizeit genutzt und dient der Erholung und Regeneration. Der englische Begriff „Recreational Vehicle“ verdeutlicht das sehr anschaulich.
Ein Wohnmobil ist ein langlebiges Wirtschaftsgut, das sehen auch die Finanzbehörden so. Laut dem Statistikband 2017/2017 des deutschen Herstellerverbandes CIVD liegt das statistische Durchschnittsalter eines Reisemobils bei 13,6 Jahren. Damit fällt ein Reisemobil aus dem gängigen Fahrzeugzyklus komplett heraus und bedarf einer besonderen Behandlung. Zudem werden Reisemobile von ihren Besitzern – analog zu klassischen Oldtimer – sehr gut gepflegt und sind deshalb in weit besserem Allgemeinzustand als die übrigen Fahrzeuge.
Dazu kommt weiterhin die relativ geringe Fahrleistung, welche die Reisemobile in der Saison absolvieren. Laut Herstellerverband werden die Reisemobile im Schnitt etwa 6. bis 7.000 Kilometer im Jahr bewegt. Damit ist der Schadstoffausstoß auch bei älteren Fahrzeug ein Minimalproblem.
In vielen deutschen Städten ist die Umweltzone bereits bis zur Stadtgrenze erweitert worden.

Im Fall der Einführung von Fahrverboten durch erhöhte Emissionswerte und die Änderung der Umweltzonen auf EURO 6c und 6d ohne Einführung eines C-Kennzeichen wird dies massive Auswirkungen auf den Caravaning Bereich bezüglich der Wohnmobile haben:

Einbruch der Neuzulassungen bei Wohnmobilen, da auch die Modelle von 2018 nur EURO 6a oder EURO 6b erfüllen. Rückgang der Besucherzahlen von öffentlichen und privaten Reisemobilhäfen sowie Stellplätzen und ein damit verbundener Umsatzrückgang.
Erheblicher Wertverlust bei den zugelassenen Wohnmobilen und damit verbunden massive pekuniäre Einbußen bei den Eigentumswerten.
Viele Wohnmobile sind durch Darlehen oder Leasing finanziert. Durch den massiven Wertverlust kann es zu Problemen bei der Rückzahlung und damit zu erheblichen Beeinträchtigungen im Lebensumfeld der Betroffenen kommen.
Verlust der Lebensqualität
Entlassungen von Beschäftigten in der (stabilen und erfolgreichen) Caravaning-Industrie
Massive Umsatzeinbrüche im Zulieferer- und Zubehörbereich

Gegen diese negativen Auswirkungen wendet sich die hier beschriebene Initiative.

Unser Appell: Mitmachen!

Stimmen Sie hier für die Einführung des C-Kennzeichen!

An der Erstellung des Initiativtextes war Michael Schwarz maßgeblich beteiligt.